„Wind in den Zweigen des Sassafras“

Die Heimatbühne Tittmoning spielt das Stück „Wind in den Zweigen des Sassafras“

Irgendwo in Kentucky versammelt ein grauhaariger, dicker Rancher seine Familie zum Gebet. Indianer bedrohen seine Ranch; ihre Absicht: sengen und morden. Der alte Raubautz mit den gotteslästerlichen Flüchen verteidigt sich mit Hilfe eines edlen, zu Unrecht der Komplizenschaft mit Gangstern verdächtigten Sheriffs, einer Hure mit goldenem Herzen, eines nicht minder edlen, aber versoffenen Quacksalbers, seiner übrigen Familie und mit vielen gutgezielten Schüssen aus Fenstern und Dachluken bis zum Eintreffen des Entsatzes aus dem nahen Fort. Lohn der Tapferkeit in Form einer aus dem Boden sprießenden Ölquelle auf Mr. Rockefellers Grundstück – Gott würde doch in Seinem Eigenen Land nicht die Seinen verlassen.

 

Das Stück mit dem Originaltitel „Du vent dans les branches du Sassafras“ entsprang der Feder von René de Obaldia. Es wurde von Eugen Helmlé ins Deutsche übersetzt.

Die Inszenierung übernimmt dieses Jahr unser gebürtiger Tittmoninger Regisseur Christopher Luber.

Fotos: Klaus Mühlthaler